

Der Film erzählt keine traditionelle Liebesgeschichte, sondern erforscht durch diese körperlichen Interaktionen subtil das Wesen von „Verbindung“: Sex mag vorübergehend als Brücke dienen, doch nachdem die Feierlichkeiten vorüber sind, ist die Szene, in der Ekoi Sora sich allein die weiße Flüssigkeit vom Gesicht wäscht, die philosophischste – die Leere nach dem Verfliegen der Aufregung ist die realste.

Im Allgemeinen ist dieses Werk nicht nur für diejenigen gedacht, die aufregende Szenen sehen möchten. Es eignet sich besonders für Zuschauer, die gerne nachdenken: Unter der Oberfläche des AV verbirgt sich eine erotische und zugleich zum Nachdenken anregende Auseinandersetzung mit Themen wie Idolverehrung, Fankultur und Machtverhältnissen. Wer nur auf die Sexszenen aus ist, wird sicherlich unterhalten; doch wer tiefer gräbt, entdeckt ein modernes „Festival“, das Begierden befriedigt und gleichzeitig subtil die Sehnsucht unserer Zeit nach Idolen und deren Leere in ihnen satirisch darstellt.
Für alle, die Fanbeteiligung, viel Gesichtsspritzer und die Kluft zwischen Idolen mögen, ist dies definitiv einen Blick wert!

