„Rino, du bist eine Kundin. Lächle. Wenn du so elend aussiehst, bist du keine Ware, oder?“ Von ihrem Vater verlassen, verfällt die Mutter während der Scheidung dem Wahnsinn. Die Hände, die einst sanft über das Haar ihrer Tochter strichen und lächelnd ihre Bento-Box füllten, zählen nun Geld und bieten ihre Tochter einem Mann an. Das Mädchen in ihrer Schuluniform liegt auf der Tatami-Matte, bedeckt mit Schweiß und Sperma, und zittert beim Atem des Mannes mittleren Alters. Doch sie flieht nicht. In der Hoffnung, ihre Mutter wieder zum Lächeln zu bringen und so ihren Hass zu entgehen, wischt sie sich die Tränen ab und spreizt die Beine. – Bitte sehen Sie sich das an. In dem Moment, in dem Liebe in Hass umschlägt, wird Familie zur Ware. Es gibt keine Erlösung, keine Hoffnung. So werden die Sommerferien dieses verdrehten Mädchens von Wahnsinn und Lust überschattet, ein endloser Kreislauf.