Ich habe eine Freundin aus Kindertagen, die jünger ist als ich. Unsere Eltern sind gut befreundet, und als sie fünf Tage zusammen verreisten, ließen sie meine Freundin in meiner Obhut. Sie wirkt distanziert, hat aber Angst, allein zu schlafen, also kriecht sie zu mir ins Bett. Auch im Badezimmer ist sie ängstlich, deshalb trägt sie schüchtern einen Badeanzug und duscht mit mir. Rena neckt mich ständig, obwohl sie trotz ihrer starken und stolzen Art gar nicht so unangenehm ist. Ihr Stolz wird von ihrem freizügigen Verhalten kaschiert – ist das etwa das Gegenteil von Freundlichkeit?! Dies ist meine subjektive Schilderung unseres etwas eigenwilligen Zusammenlebens.